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Krebs, Friedrich (1894-1961)

Nachlass
Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main

Biographische Angaben

Biographische Notiz
1928-1933 Landgerichtsrat am Frankfurter Oberlandesgericht, 1929 Eintritt in die NSDAP (1924 bereits Ortsgruppenleiter einer NSDAP-nahen Partei), 1932 NSDAP-Abgeordneter im Preußischen Landtag und Reichsratsbevollmächtigter. 1933-1945 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main [nach dem erzwungenen Rücktritt seines Vorgängers Ludwig Landmann], in seiner Amtszeit Einrichtung des Universitätsinstituts für Erbbiologie und Rassenhygiene, bis 1937 Kreisleiter der NSDAP in Frankfurt am Main, seit 1935 Mitglied im Reichskultursenat und Präsidialrat der Reichsmusikkammer, 1945-1948 Internierung durch die amerikanische Militärregierung, im Spruchkammerverfahren als politisch minderbelastet eingestuft, Parteivorsitzender und Stadtverordneter der Deutschen Partei, nach Wiederzulassung als Rechtsanwalt 1953 Austritt aus der Deutschen Partei
Beruf
Oberbürgermeister

Bestandsinformationen

Inhaltsangabe
Tagebücher 1935-1943, Geburtstagsglückwünsche; Spruchkammerverfahren gegen K. (zahlreiche Entlastungsschreiben von Frankfurter Persönlichkeiten.: u.a. von Ernst Beutler, Adolf Ellegard Jensen; Rechtfertigungsversuche u.a.), Antrag auf Zulassung als Rechtsanwalt; Redeentwurf für den Parteitag der DP März 1952; Plaketten u.a. Auszeichnungen; Vervielfältigungen aus Akten der Stadtverwaltung; Altstadtfotos, Fotografien von Autografen im Goldenen Buch der Stadt Ffm
Laufzeit
(1515) 1912-1965
Umfang
weitere Angaben: 17 Kästen
Erschließungszustand
Findbuch
Bemerkung
Rep. 581
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang