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Sywottek, Prof. Dr. Arnold (1942 - 2000)

Nachlass
Staatsarchiv Hamburg

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Arnold Sywottek, am 1. Februar 1942 in Insterburg/Ostpreußen geboren, wurde im Jahr 1974 PROFESSOR FÜR NEUERE GESCHICHTE UND DEUTSCHE ZEITGESCHICHTE am Historischen Seminar der UNIVERSITÄT HAMBURG. In den Jahren 1970 bis 1974 war Sywottek Wissenschaftlicher Mitarbeiter der "Friedrich-Ebert-Stiftung" in Bonn gewesen. Die Belange seines Faches und der Universität vertrat Sywottek als Geschäftsführender Direktor des Historischen Seminars, Sprecher des Fachbereichs Geschichtswissenschaft und während seiner Amtszeit als Vizepräsident der Hamburger Universität von 1994 bis 1996. Arnold Sywottek war der erste Direktor der "Forschungsstelle für Zeitgeschichte" in Hamburg - vormals: "Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus". Er leitete diese bis zu seinem Tod im Jahr 2000.
Beruf
Professor für Neuere Geschichte und Deutsche Zeitgeschichte
Biographische Quellen
Eckart Krause: Personen, die "Geschichte" machten. Versuch zu fast einem Jahrhundert Geschichtswissenschaft an der Hamburger Universität. In: Das Historische Seminar der Universität Hamburg. Forschungsbericht, Hamburg 2005, S. 247-299, hier: S. 273-299

Bestandsinformationen

Inhaltsangabe
Der Nachlass setzt sich zusammen aus gebundenem (unveröffentlichtem) und ungebundenem SCHRIFTGUT ZUR BERUFLICHEN TÄTIGKEIT: UNTERLAGEN / ABSCHLUSSBERICHTE ZU FORSCHUNGSPROJEKTEN und PRÜFUNGSARBEITEN liegen ebenso vor wie die dazugehörenden GUTACHTEN und Aufgabenstellungen für Klausuren und mündliche Prüfungen im Rahmen von Abschlussprüfungen sowie HAUSARBEITEN VON STUDIERENDEN, welche in verschiedenen Semestern angefertigt wurden. Letztere spiegeln die Arbeit in unterschiedlichen von Sywottek angebotenen Lehrveranstaltungen wider. Entsprechendes gilt für überlieferte Seminarunterlagen (z.B. Thesenpapiere) und -ankündigungen. Dokumentiert sind darüber hinaus von Sywottek und anderen Hochschullehrern gestellte Finanzierungsanträge für Graduiertenkollegs. Auch Unterlagen zu durchgeführten TAGUNGEN und Sywotteks HERAUSGEBERTÄTIGKEIT sind Teil des Nachlasses. Ebenso die während der Zeit als Hochschullehrer (Geschäftsführender Direktor, Fachbereichssprecher) geführte KORRESPONDENZ. Sywotteks Tätigkeit als Gutachter für die "Stiftung Volkswagenwerk" und seine Beteiligung an einem Projekt der "Körber-Stiftung" sowie seine Mitarbeit im "Hamburger Arbeitskreis für Regionalgeschichte" und die Gremientätigkeit kann gleichfalls nachvollzogen werden. Sywotteks AMTSZEIT ALS VIZEPRÄSIDENT DER UNIVERSITÄT HAMBURG veranschaulichen unterschiedliche Archivalien. Teil des Nachlasses sind darüber hinaus von Sywottek gesammelte Texte zu den Themen "Geschichtsstudium, -unterricht und -wissenschaft", welche er kommentiert hat und MATERIALSAMMLUNGEN zur Geschichte der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands / Deutschen Demokratischen Republik beziehungsweise zur Geschichte der Westzonen / Bundesrepublik Deutschland sowie zur Geschichte Deutschlands vor 1945 und zur Geschichte der Hansestadt Hamburg usw. Als eigenständiger Bereich des Nachlasses sind Archivalien zur deutschen Nachkriegsgeschichte anzusehen, die Sywottek von seinem akademischen Lehrer, Friedrich-Karl Proehl, übernommen hat. Das überlieferte gebundene Schriftgut - Prüfungsarbeiten von Studierenden, Doktoranden u.a. - zeigt zwei thematische Schwerpunktsetzungen: zur Geschichte der Hansestadt Hamburg und der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands / Deutschen Demokratischen Republik. Sywotteks eigene Forschungen sind durch im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg vorhandene Veröffentlichungen nachzuvollziehen.
Laufzeit
1946 - 2000
Erschließungszustand
Verzeichnis
Bemerkung
Nachlass wird geführt unter: 622-2 Arnold Sywottek
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang