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Sperl, Friedrich (1897-1985)

Nachlass
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Dr. med. h.c., seit 1924 Ministerialbeamter in Berlin, 1937 wegen Differenzen um die nationalsozialistische Kreditpolitik entlassen, danach Vorstandsmitglied bei der Rheinisch-Westfälischen Bodenkreditbank in Köln, 1940/41 Referent im Reichskommissariat für die Verwaltung von Feindvermögen, dann geschäftsführender Gesellschafter und schließlich Generaldirektor der Firma Telefonbau und Normalzeit in Frankfurt a.M.; Kontakte zu Widerstandskreisen über Goerdeler, von August 1944 bis April 1945 inhaftiert: Gestapohaft in Berlin, KZ Ravensbrück und Sachsenhausen; nach 1945 Tätigkeit für Industrieverbände, seit 1963 Vorsitzender des Geld- und Kreditausschusses beim BDI, u.a. Vorsitzender der Stiftung Hilfswerk 20. Juli 1944
Beruf
Unternehmer und leitender Angestellte

Bestandsinformationen

Signatur
HHStAW, Abt. 1236
Inhaltsangabe
Schriftgut aus seiner Tätigkeit für Wirtschaftsverbände, v.a. zum Kapitalmarkt, Kredit- und Währungsfragen, Börsenangelegenheiten. Daneben Unterlagen zum Komplex 20. Juli, Förderverein Universität Frankfurt a.M. Darin auch: Erinnerungen der Witwe Lydia Sperl, Bände 1, 3-13 (1914-1969)
Laufzeit
1950 - 1972
Umfang
4,00 lfdM.
weitere Angaben: 227 Nummern
Erschließungszustand
Verzeichnet
Online-Findbuch
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang