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Worringer;Worringer, Wilhelm;Marta (1881-1965;1881-1965)

Nachlass
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Wilhelm Worringer wurde 1881 in Aachen geboren. Er war verheiratet mit der Künstlerin Marta Worringer (1881-1965). Zunächst Literaturwissenschaftler, wechselte Worringer bald zur Kunstgeschichte und studierte bei Heinrich Rückert, Georg Simmel und Heinrich Wölfflin. Seine methodische Herangehensweise präsentierte sich vor allem in seiner Dissertation Abstraktion und Einfühlung bei Artur Weese in Bern im Jahre 1907. Nach seiner Habilitation (ebenso in Bern 1909) unter dem Titel Formprobleme der Gotik lehrte Worringer ab 1915 als Privatdozent und ab 1925 für drei Jahre als außerordentlicher Professor am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. 1928 wurde er Professor an der Universität Königsberg. Hier blieb er von 1933 bis 1945 als einziger deutscher Kunsthistoriker in innerer Emigration, indem er seine Publikationen einstellte. Nach dem Krieg im Jahre 1945 trat er eine Professur an der Universität Halle an, verließ jedoch die DDR 1950 aus politischen Gründen. Im Jahr 1965 verstarb er in München.;Biografie wird nachgeliefert
Beruf
Kunsthistoriker; Kunsttheoretiker;Malerin

Bestandsinformationen

Signatur
Worringer, Wilhelm und Marta
Inhaltsangabe
Tagebücher; Fotografien; autobiographische Notizen; Vorlesungs- und Vortragsmanuskripte; Materialsammlung; Zeitungsartikel; Korrespondenz
Laufzeit
1904 - 2001
Umfang
6.00 lfdM.
Erschließungszustand
unverzeichnet
Bemerkung
Der erste, kleinere Teil (ca. 2,0 lfd. Meter) ist summarisch verzeichnet, die Nachlieferung von 2012 noch nicht einsehbar
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang