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Stahl, Erna (1900 - 1980)

Nachlass
Staatsarchiv Hamburg

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Erna Stahl unterrichtete von 1931-1935 an der Lichtwark-Schule in Hamburg. Wegen privater Leseabende für ihre ehemaligen Lichtwark-Schüler in den Jahren 1935/36, an denen auch Personen aus dem Umfeld der späteren "Weißen Rose" teilnahmen, wurde sie 1943 von der Gestapo verhaftet und 1944 als Untersuchungsgefangene dem "Volksgerichtshof" überstellt. Sie kam in das Frauenzuchthaus Cottbus. Vor der herannahenden Roten Armee wurde Erna Stahl Anfang 1945 nach Bayreuth verlegt, wo sie amerikanische Truppen befreiten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Erna Stahl als Lehrerin/Schulleiterin in Hamburg tätig.
Beruf
Lehrerin, Schulleiterin

Bestandsinformationen

Inhaltsangabe
Urkunden und Papiere (u.a. Zeugnisse) (1900-1965) / Schriftstücke von, an und über Erna Stahl (auch: Korrespondenzen) (1936-1980) / Dokumente zur Inhaftierung (1942-1944) / Anklageschriften zu Erna Stahl und Heinz Kucharski (1945) / Schriftstücke zur "Weißen Rose" und zu ihrem Umfeld (1945-1946, 1963, 1968-1971, 1985-1991) / Fotos (1930-1960)
Laufzeit
1900 - 1991
Umfang
0,4 lfdM.
Erschließungszustand
Verzeichnis
Bemerkung
Im StAH ist auch Erna Stahls Personalakte vorhanden. Überdies ist eine Dokumentation von Ursula Meier archiviert: Erna Stahl - Zeugnisse ihres Wirkens im Hamburger Schulwesen nach 1945.
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang