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Panizza, Oskar (1853-1921)

Nachlass
Stadtbibliothek München/Monacensia

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Schriftsteller, Nervenarzt; Studium der Medizin an der Universität München, Promotion zum Dr. med., Arbeit als Assistenzarzt, 1881 Aufenthalt in Paris, Beschäftigung mit Literatur und Theater, 1882-1884 Assistenzarzt in der Oberbayerischen Kreis-Irrenanstalt bei München, anschließend freier Schriftsteller, Kontakt zum Kreis um die Zeitschrift Die Gesellschaft, Konflikte mit der Justiz (einjährige Haft wegen Blasphemie; Prozeß wegen Majestätsbeleidigung), 1896 Übersiedlung nach Zürich, Gründung eines eigenen Verlags, 1898 Ausweisung, nach Konfiszierung seines Vermögens 1901 Prozeß gegen Panizza, Straffreiheit aufgrund psychiatrischer Gutachten, seit 1903 verstärkt paranoide Zustände, ab 1904 Unterbringung in verschiedenen deutschen Nervenheilanstalten
Biographische Quellen
Michael Bauer: Oskar Panizza. Ein literarisches Porträt, München 1984; Giovanni Chiarini: Vagabondi, Sonderlinge e marionette nelle narrativa di Oskar Panizza, Napoli: Istituto Universitario Orientale 1989

Bestandsinformationen

Inhaltsangabe
Korrespondenz u. a. mit Max Halbe, Franziska zu Reventlow, juristische Korrespondenz; Manuskripte: Autobiographisches, literarische Werke, Gedichte, Texte der "Zürcher Diskußjonen", Notizen zu historischen Themen, Zeitsatiren, Zeitungsartikel, Schriften v. a. zu kulturhistorischen Themen; biographische Dokumente (u. a. Gefängnistagebücher, Notizbücher); Zeichnungen; ein Foto
Umfang
weitere Angaben: 8 Kassetten
Erschließungszustand
Zettelkatalog
Bemerkung
Siehe auch Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang