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Ochsenius, Carl Christian (1830-1906)

Nachlass
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Ochsenius, am 9.3.1830 in Kassel geboren, besuchte, nach der Absolvierung des dreijährigen Kurses an der polytechnischen Schule in Kassel, die kurhessischen Berg- und Maschinenwerke. 1851 ging er als Assistent und Reisebegleiter mit dem Marburger Professor Philippi nach Chile, wo er in mehreren Expeditionen insbesondere den Süden dieses Landes bereiste. Ab 1857 arbeitete er an verschiedenen Orten als Bergbauingenieur, zuletzt als Generaldirektor der Cousinoschen Kohlenwerke in Coronel. Nach weiteren Reisen, u.a. nach Bolivien und Nordamerika, kehrte er 1869 nach Deutschland zurück. Für die Auswertung des umfangreichen wissenschaftlichen Materials, das er im Laufe seiner Reisen gesammelt hatte,ließ er sich in Marburg nieder. Bald wurde er zum Konsul von Chile und Peru für die Provinz Hessen-Nassau ernannt. Er setzte sich nachdrücklich für die Förderung des Kalibergbaus bei Hannover ein. Für seine geologischen Publikationen, u.a. über die Entstehung von Salzlagerstätten im ariden Bereich,verlieh ihm im Jahr 1883 die Universität Marburg die Ehrendoktorwürde. Bereits 1881 war Ochsenius in die Leopoldina gewählt worden. Er war Mitglied der naturwissenschaftlichen Vereine von Bremen, Kassel, Marburg, Graubündten und Philadelphia sowie der geologischen Gesellschaft in Berlin. Ochsenius starb am9.12.1906 in Marburg.
Beruf
Geologe
Pseudonym
Nicolas Rusche
Biographische Quellen
Helmut Mayr, Art. Ochsenius, Carl, in: NDB, Bd. 19, Berlin 1999, S. 413f.

Bestandsinformationen

Signatur
N 2
Inhaltsangabe
Manuskripte.- Sonderdrucke.- Zeitungsausschnitte
Laufzeit
1901-1905
Umfang
1,1 lfdM.
Erschließungszustand
Datenbank
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang