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Löffler, Otto (1871-1949)

Nachlass
Kreisarchiv Esslingen

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Am 17.03.1871 in Unteriflingen (heute Gemeinde Schopfloch im Landkreis Freudenstadt, Schwarzwald) als Sohn des Lehrers Jakob Löffler und der Elwine geb. Eckstein geboren;
Am 22.08.1905 Heirat mit Martha geb. Bubeck in Uhlbach (heute Stadt Stuttgart);
1937 Umzug der Familie nach Plochingen;
Am 12.03.1949 in Plochingen verstorben;
Kinder: Otto Löffler (*1906), 1938 Gewerbeschullehrer in Öhringen; Hilde Löffler (1908-2000), Konzertsängerin und Musikverlegerin in Plochingen; Kurt Löffler (*1909), 1938 Ingenieur in Berlin; Hellmuth Löffler (1910-1984), Komponist, Kapellmeister, später Leiter der Schauspielmusik am Staatstheater Stuttgart; Lotte Löffler verh. Miller (*1913), 1938 in Stuttgart;
Die Söhne Otto (Violine), Kurt (Violon-Cello) und Hellmuth (Klavier) waren als Löffler-Trio bekannt.
Beruflicher Werdegang:
Nach dem Besuch von Volksschule (1877-1882 in Hopfau, heute Stadt Sulz am Neckar, Landkreis Rottweil), Realschule (1883-1885 in Sulz am Neckar) und Lehrerseminar (1885-1890 in Nagold, Landkreis Calw) 1890 Aushilfslehrer in Walheim (Landkreis Ludwigsburg), Kleiningersheim (heute Gemeinde Ingersheim, Landkreis Ludwigsburg), Kirchheim am Neckar (Landkreis Ludwigsburg), Esslingen am Neckar und Mühlhausen (heute Stadt Stuttgart);
1891-1897 unständiger Lehrer in Walheim und Mühlhausen;
1897 nach der 2. Dienstprüfung Versetzung nach Wangen (heute Stadt Stuttgart);
1898 Versetzung nach Untertürkheim (heute Stadt Stuttgart), dort ab 1903 auf einer ständigen Lehrerstelle tätig;
1910-1925 Oberlehrer an der Pragschule in Stuttgart, dann Eintritt in den einstweiligen Ruhestand;
1939-1940 aushilfsweise Lehrer in Plochingen.
Musikalischer Werdegang:
1889 erste eigene Komposition "Du bist wie eine Blume";
1890 Beginn der Dirigententätigkeit;
1904 Durchbruch als Komponist auf dem Schwäbischen Sängerfest in Ravensburg mit dem Lied "Der Frühling zieht ein";
Übernahme der Leitung zahlreicher Chöre im Umkreis von Stuttgart und Preisrichter vieler Singwettbewerbe in Württemberg;
Seit 1925 hauptberuflich Komponist und Lyriker, Dirigent und Musikverleger im eigenen Verlag;
1926 erschien mit "Kinderland" sein bekanntestes Liederheft;
Löffler vertonte lyrische Dichtung in volkstümlicher Weise zur Verwendung im Chorgesang. Er wurde auch als der "zweite Friedrich Silcher" bezeichnet.
Beruf
Lehrer, Komponist, Chorleiter, Dirigent, Musikverleger
Biographische Quellen
Tagebücher und persönliche Unterlagen im Nachlass (PNL 31, 39 und 40)

Bestandsinformationen

Inhaltsangabe
Biographische Unterlagen, darunter 13 autobiographische Tagebücher 1871-1949; Korrespondenz mit Hermann Hesse, Karl Wezel und Christian Wagner; Ehrenmitgliedschaften in zahlreichen Gesangvereinen im Umkreis von Stuttgart; Teilnahme an Liederfesten; Konzertprogramme; Tätigkeit als Preisrichter bei Singwettbewerben; Originalhandschriften und Drucke der rund 500 eigenen Kompositionen mit Werkverzeichnis; Buchführung des eigenen Musikverlags
Laufzeit
1845-1991
Umfang
2 lfdM.
weitere Angaben: 40 Verzeichnungseinheiten
Erschließungszustand
Online-Findbuch
Online-Findbuch
Bemerkung
Der Nachlass wird im Stadtarchiv Plochingen verwahrt. Benutzungen sind über die Stadtverwaltung Plochingen oder das Kreisarchiv Esslingen möglich: http://www.plochingen.de/,Lde/start/Rathaus/Stadtarchiv.html


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