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Kohlhaussen, Heinrich (1894-1970)

Nachlass
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Heinrich Kohlhaussen wurde 1894 in Rauisch-Holzhausen bei Marburg/Lahn geboren. Ab 1914 studierte er Kunstgeschichte in Marburg und Berlin. Nach Kriegsdienst und Verwundungen wurde er 1921 bei Richard Hamann in Marburg zum doctor philosophiae promoviert. Nach einer ersten Anstellung als Privatassistent bei Marc Rosenberg holte ihn Max Sauerlandt 1922 nach Hamburg an das Museum für Kunst und Gewerbe. 1933 berief man Kohlhaussen zum Direktor der städtischen Kunstsammlungen in Breslau, 1937 erfolgte seine Ernennung zum Leiter des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Nachdem Kohlhaussen von der alliierten Militärregierung 1945 aus diesem Amt entlassen worden war, übernahm er 1950 bis 1959 die Kunstsammlungen der Veste Coburg. Von 1959 bis zu seinem Tode war er wieder in Nürnberg ansässig. Kohlhaussen starb 1970 in Lorsch.
Beruf
Kunsthistoriker
Biographische Quellen
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg 1852-1977, S. 1126; Mende, Matthias, "Kohlhaußen, Heinrich", in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 428 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/artikelNDB_pnd116307366.html

Bestandsinformationen

Signatur
Kohlhaussen, Heinrich
Inhaltsangabe
Unterlagen zur Familie; Ehrungen; Tage- und Notizbücher, Manuskripte zu gedruckten und ungedruckten Aufsätzen und Vorträgen; Tätigkeit im Museum, bei Gremien und Vereinen; Berufskorrespondenz; wissenschafltiches Material und Fotografienammlung, insbesondere zur Geschichte des mittelalterlichen Kunsthandwerks
Laufzeit
1914 - 1970
Umfang
11.55 lfdM.
Erschließungszustand
summarisch verzeichnet
Bemerkung
Nachtrag: Datenbank
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang