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Ebers, Hermann (1881-1955)

Nachlass
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Der Münchener Maler und Illustrator Hermann Ebers, Sohn des seinerzeit berühmten Ägyptologen und Romanschriftstellers Georg Ebers (1837-1898), studierte zwischen 1900 und 1907 an der Münchner Kunstakademie und unternahm währenddessen bereits zahlreiche Wanderungen und Reisen, die auch sein weiteres Leben bestimmten. Nach dem ersten Weltkrieg begann Ebers zu schreiben und illustrieren. Als Jugendfreund von Katia Pringsheim und ihren Brüdern, hinterließ er wertvolle Erinnerungen an Dichter und Künstler in München aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, darunter Frank Wedekind, Rainer Maria Rilke und Thomas Mann. 1925/26 hielt er sich zusammen mit Hans Purrmann fünf Monate in Rom auf. 1944 wurde seine Münchner Atelierwohnung durch Bomben zerstört, so dass zahlreiche Gemälde verloren gingen. Nach dem Krieg war er als freischaffender Maler tätig, v. a. als Landschafter, Porträtist, Tier- und Stilllebenmaler, wobei seine Malerei vom deutschen Impressionismus beeinflusst blieb. Auch entstanden zahlreiche Illustrationen, so zu Adelbert von Chamissos "Peter Schlehmil", zu Charles de Costers "Till Eulenspiegels lustige Streiche" oder zu Wolf Oeringks "Adjutant und Page".
Beruf
Maler; Zeichner; Grafiker; Illustrator; Schriftsteller; Dichter
Biographische Quellen
Vollmer; AKL; Roger M. Gorenflo, Verzeichnis der bildenden Künstler von 1880 bis heute, Band 1, Rüsselsheim/Main 1988, S. 231

Bestandsinformationen

Signatur
Ebers, Hermann
Inhaltsangabe
Personenstandsdokumente; Kriegstagebücher 1914-1918, Notizbücher, z. T. mit Zeichnungen; Skizzenbücher, Entwürfe, Grafiken; Manuskripte und Materialsammlungen zur Kunst- und Kulturgeschichte sowie zu literarischen Themen, u.a. Reisebeschreibungen; Korrespondenz mit zeitgenössischen Künstlern und Verlagskorrespondenz 1913-1953; Rezensionen, Werkfotografien, Ausstellungen 1907-1956; auch Dokumente zu Edith und Georg Ebers;
Laufzeit
1882 - 1985
Umfang
2.00 lfdM.
Erschließungszustand
Verzeichnis
Bemerkung
Nachträge unverzeichnet
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang