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Bachmann, Nicolaus (1865-1962)

Nachlass
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Nicolaus Bachmann 1865 in Heide in Holstein geboren. Er absolvierte eine Maler-Lehre in Hamburg und besuchte Abendkurse an einer privaten Kunstschule. Anschließend studierte er zuerst an der Kunstgewerbeschule Hamburg, dann an der Akademie in Dresden, von 1888 bis 1891 in Weimar, 1892 in Berlin und in den Jahren 1893 und 1894 besuchte er die Académie Julian in Paris. 1892 gelang ihm auch sein erster größerer Erfolg mit dem Porträt seines Förderers, des Dichters Klaus Groth (1819-1899). Anschließend war Bachmann in Berlin tätig, unter anderem als Porträtist am Kaiserhof und der Berliner Gesellschaft. Im Ersten Weltkrieg schuf er als Kriegsmaler großformatige Gemälde der Westfront sowie zahlreiche Skizzen und Bildnisse. Als sein Atelier 1943 im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ging sein Oeuvre verloren. Im selben Jahr wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Heide ernannt. 1955 machte er Studienreisen nach Spanien und Italien. 1956 und 1957 reiste er in die USA. 1973 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Nikolaus Bachmann starb kurz nach dem 06.02.1962 in seinem Geburtsort Heide.
Beruf
Maler; Bildhauer; Illustrator
Biographische Quellen
Hans Vollmer, Künstlerlexikon des 20. Jahrhunderts, Band 1, Leipzig 1953-1962, S. 90

Bestandsinformationen

Signatur
Bachmann, Nicolaus
Inhaltsangabe
Ansprache von Museumsdirektor Hermann Matzen anläßlich einer Ausstellung in Heide (Fotokopie)
Laufzeit
1945
Umfang
0.02 lfdM.
Erschließungszustand
Kartei
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang