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Bachmann, Hermann (1922-1995)

Nachlass
Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg

Biographische Angaben

Biographische Notiz
Hermann Bachmann wurde am 16.01.1922 als Sohn eines Bildhauers in Halle/Saale geboren. Nach einer Schriftsetzerlehre absolvierte er eine Ausbildung als Gebrauchsgraphiker an der Kunstgewerbeschule in Offenbach am Main und nahm parallel Kunstunterricht. Die Nationalsozialisten bezeichneten seine Arbeiten als "wehrkraftzersetzend". Während des Kriegs wurden sein Elternhaus und sein Atelier ausgebombt. Nachdem er im Russlandfeldzug 1941 bis 1945 verwundet worden war, liess er sich als freischaffender Maler in seiner Geburtsstadt nieder. In Halle war Bachmann Schüler von Otto Fischer-Lambert. Im Jahr 1946 heiratete er die Bildhauerin Gisela Ruffert. Im April 1948 nahm der Künstler erstmals an einer Gruppenausstellung in Halle teil. In den folgenden Jahren pflegte Bachmann Freundschaften mit Willi Sitte, Charles Crodel, Gerhard Hoehme, Waldemar Grzimek, Max Pechstein und Karl Hofer. 1950 war er Preisträger im Wettbewerb für deutsche Maler im Alter von 18 bis 40 Jahren des Kunstpreisausschreibens im Collecting Point, München. Im Jahr 1953 wurde Bachmann von der SED nach einer Ausstellung als "Feind der Arbeiterklasse" deklariert. Er siedelte nach West-Berlin über. In seiner Berliner Zeit lehrte Bachmann von 1957 bis 1987 an der Hochschule für bildende Künste am Steinplatz. Seine Arbeiten fanden Eingang in die Sammlungen der Berliner Nationalgalerie, der Berlinischen Galerie und der Hamburger Kunstsammlung. Der Maler starb am 15.01.1995 in Karlsruhe.
Beruf
Maler; Grafiker
Biographische Quellen
AKL Online, De Gruyter, Berlin, New York, Doc-ID: 10099812

Bestandsinformationen

Signatur
Bachmann, Hermann
Inhaltsangabe
Zeitungsartikel; Ausstellungsunterlagen; Skizzen; Korrespondenz; persönliche Unterlagen
Laufzeit
1948 - 2009
Umfang
0.15 lfdM.
Erschließungszustand
Verzeichnis
© Bundesarchiv 2004/2005 Zum Seitenanfang Seitenanfang